Enduro/Freeride

Enduro

Federweg: 150 - 170mm


Die Enduro-Bikes, die zum Einsatz kommen, haben in der Regel zwischen 150-170 Millimetern Federweg und sind so entwickelt worden, dass man mit ihnen steile Berge hinauffahren kann, um diese dann in Downhillmanier wieder bergab zu fahren. Der Trend geht hin zum Carbonrahmen und einem leichten Bike, das trotzdem stabil ist und über gewisse Downhilleigenschaften verfügt. Die Bremsen sollten 200mm Bremsscheiben haben, damit man auch bei langen Abfahrten noch ordentlich blockieren kann. Eine Teleskopsattelstütze mit Fernbedienung ist eine hilfreiche Unterstützung, wenn man in kürzester Zeit verschiedene Geländeformen bewältigen muss.

Die Ausrüstung

Auf dem Kopf des Enduristen findet man Trailhelme oder wenn sie Rennen fahren, auch Fullfacehelme. Knieschoner und Rückenprotektoren gehören auch zur Ausrüstung. Ein Rucksack beinhaltet die wichtigsten Werkzeuge und Ersatzteile und das Essen und Trinken für eine längere Tour. Shorts und legere Trikots sind sehr beliebt und eine Regenjacke steckt meistens im Rucksack oder wird bei längeren Abfahrten getragen. Bei der Schuhwahl ist der Endurofahrer keinem Trend unterworfen. Er fährt die Schuh- und Pedalenkombination, die für ihn am sinnvollsten ist und mit der er sich in allen Situationen am sichersten fühlt.


Freeride

Federweg: 170 - 190mm


Beim Freeride kommen mit anspruchsvollen Bergauf- und Bergabfahrten in schwierigem Gelände sowie kunstvollen Sprüngen mehrere anspruchsvolle Teilbereiche des Mountainbikes zusammen. Demgemäß sind Freeride-Mountainbikes robust und verwenden auch Bauteile von Downhill-Mountainbikes. Freerider haben ein verspielteres Handling als Downhill-Mountainbikes und eignen sich daher nur bedingt für Downhill-Rennen. Hierbei geht es mehr um den Spaßfaktor als um einen Wettkampf.

Die Ausrüstung

Baggy-Shorts, ein weites Jersey oder T-Shirt und darüber ein Flanellhemd, das sind die Erkennungsmerkmale eines Freeriders. Anziehen können Freerider allerdings, was sie wollen. Der Freerider greift zum Fullface-Helm, denn der schützt auch Kinn und Gesicht. Besser so, denn Bikepark Missionen und Sprünge können gefährlich sein. Auch eine MTB-Goggle ist ein Must have für den Rider. Gute Knieschoner gehören ebenso zu der Ausrüstung eines jeden Freeriders. Ellbogenschoner, hier spaltet sich die Meinung in der Szene aber empfehlen würden wir sie auf alle Fälle! Freerider legen mehr Wert auf ein verspieltes Handling als Effizienz beim Antritt. Flatpadels mit Pins und Schuhe mit viel Grip sind daher dem Freerider am liebsten.

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