Rennrad

Marathon-Rennrad Sogenannte Marathon-Rennräder oder auch Komfort-Rennräder sind auf lange Distanzen und Komfort ausgelegt. Sie zeichnen sich durch eine Rahmengeometrie aus, die eine entspannte Sitzposition ermöglicht. Im Detail bedeutet das: das Steuerrohr fällt länger aus, das Oberrohr dagegen etwas kürzer. In der Folge sitzt man aufrechter und kompakter, der Rücken wird weniger beansprucht. Des Weiteren haben Marathon-Rennräder sehr gute Dämpfungseigenschaften. Das Sitzrohr, die Sitzstreben und die Gabel sind so konstruiert, dass sie Straßen-Unebenheiten und Vibrationen bis zu einem gewissen Grad abdämpfen können. Aero-Rennrad Mit einem Aero-Rennrad solltest du schnell unterwegs sein. Es bietet dir nämlich erst einen richtigen Vorteil, wenn du jenseits der 35 km/h-Marke unterwegs bist. Bei höheren Geschwindigkeiten sorgen aerodynamisch geformte Rohrquerschnitte (zum Beispiel in Tropfenform oder mit Kammtail-Design) für einen geringeren Luftwiderstand. Hinzu kommen integrierte Züge, Laufräder mit hohem Profil und aerodynamisch geformte Lenker, dank derer Aeroräder noch windschlüpfriger werden. Die Sitzposition ist sportlich – also gestreckt und durch eine große Überhöhung zwischen Lenker und Sattel definiert. Damit hohe Geschwindigkeiten möglich werden, ist an Aerorädern eine Übersetzung für die Ebene montiert, die im Umkehrschluss für steile oder lange Anstiege weniger geeignet ist. Aeroräder sind klar auf flache sowie schnelle Strecken und sprintstarke Fahrer ausgerichtet.

Zeitfahr-/Triathlonrad

Zeitfahr-/Triathlonrad Zeitfahr- und Triathlonräder werden – wie ihre Namen verraten – für spezielle Wettkämpfe entwickelt. Bei Zeitfahren und Triathlonrennen kämpft man alleine um die schnellste Zeit auf einer vorgegebenen Strecke. Es geht darum, hohe Geschwindigkeiten lange und gleichmäßig halten zu können. An den Rädern ist alles auf Aerodynamik ausgerichtet – noch kompromissloser als bei normalen Aerorädern. Äußerlich lässt sich das am schnellsten an dem speziellen Lenker erkennen. Dieser ist nicht gebogen, sondern gerade und mit sogenannten Extensions ausgestattet. Darauf stützt man sich während der Fahrt mit den Ellenbogen ab und verkleinert so die Angriffsfläche des Oberkörpers für den Wind. Was sind die Unterschiede zwischen einem Zeitfahr- und einem Triathlonrad? Grundsätzlich geht es in beiden Fällen um die gleich Art von Rad. Allerdings müssen bei offiziellen Zeitfahr-Wettkämpfen bestimmte Regeln in Bezug auf die Position des Sattels und die Einstellung der Extensions eingehalten werden. Plus: Bei einem Triathlonrad hat man die Möglichkeit, Trink- oder Verpflegungssysteme an seinem Rad anzubringen.

Schmale Reifen, gebogener Lenker: das sind die beiden Merkmale, die alle Rennräder gemeinsam haben. Das wars dann aber schon wieder. Denn: Beim genaueren Blick auf die verschiedenen Modelle erkennt man deutliche Unterschiede. Mittlerweile gibt es für jedes Terrain das passende Rennrad. Langdistanz, Berge, Sprint, Speed, Gelände oder Bahn: die Liste der Einsatzbereiche ist lang, die Modellvielfalt riesig. Dementsprechend groß ist das Verwirrungspotential.

Rennrad ist nicht gleich Rennrad - die Unterschiede dazu findest du in der jeweiligen Kategorie!